„Student trifft Wirtschaft“ – unter diesem Motto gibt die Hochschule Wismar seit dem Jahr 2008 jungen Studenten die Möglichkeit, sich über attraktive Arbeitsplätze oder Praktika in der Region zu informieren. Wie in den Jahren zuvor präsentierte sich auch die WEMAG gemeinsam mit der e.dat an einem Stand auf dem Campus der Hochschule und stellte sich neben weiteren rund 70 Unternehmen den Fragen der Fachkräfte von morgen. „Für uns ist es eine besondere Freude, einmal im Jahr hier mit einem Stand dabei zu sein. Als kommunales Unternehmen, das in der Region und mit ihren Menschen verwurzelt ist, haben wir besonderes Interesse daran, früh mit den hochqualifizierten Auszubildenden in den Dialog zu gehen“, so der Leiter des Personals Michael Enigk.Die WEMAG-Unternehmensgruppe arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Fachhochschule Wismar zusammen. Der Energieversorger betreut Studierende im Praxissemester, gibt Hilfestellungen zu Themen für Abschlussarbeiten oder schickt selbst junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen eines Verbundstudiums an die FH. Aktuell absolviert die 23-Jährige Stefanie Werner den Bachelor-Studiengang Informations- und Elektrotechnik. In der vorlesungsfreien Zeit arbeitet die technikaffine Studentin für die WEMAG Netz GmbH und erhält im Gegenzug eine finanzielle Unterstützung während ihres gesamten Studiums. „Ich freue mich darüber, dass ich durch die weitere Mitarbeit in der WEMAG den Bezug zur Praxis nicht verliere und gleichzeitig das nötige Kleingeld in der Tasche habe, um die Kosten für das Studium besser tragen zu können“, so Stefanie Werner (Bildmitte).
Größter Batteriespeicher Europas entsteht in Schwerin
Die WEMAG will den europaweit ersten kommerziellen Batteriepark zum Ausgleich kurzfristiger Netzschwankungen errichten. Errichtet wird der vollautomatisierte Batteriepark, der die Größe einer Turnhalle hat, vom Berliner Startup Younicos. Das Unternehmen hat sich auf die Netzintegration erneuerbarer Energien spezialisiert. Der Baubeginn soll im Juni 2013 erfolgen, schon Mitte 2014 soll der Großspeicher mit einer Kapazität von 5 Megawattstunden in Betrieb gehen. Er soll mit einer Leistung von 5 Megawatt helfen, die Netzfrequenz stabilisieren und Wind- und Sonnenstrom sicher in das bestehende Netz zu integrieren. Die Batterien stammen von Samsung SDI. Das koreanische Unternehmen garantiert die Leistung der verwendeten Lithium-Ionen-Zellen 20 Jahre lang.
Das Projekt ist keine PR-Maßnahme, sondern eine technisch und wirtschaftlich sinnvolle Investition. Es rechnet sich durch die Teilnahme am sogenannten “Primärregelleistungsmarkt”, bei dem die Netzbetreiber Stromkapazitäten ausschreiben, die schnell verfügbar sein müssen. Der Batteriespeicher kann im Sekunden- und Minutenbereich reagieren und so das Netz stabilisieren.
Leistungsfähige Speicher, die kurzzeitige Schwankungen ausgleichen, sind dafür der Schlüssel und gleichzeitig ein wichtiger Hebel für mehr Erneuerbare: Jedes Megawatt an installierter Batterie ersetzt das Zehnfache an sonst für die stabile Stromversorgung benötigter konventioneller Kraftwerksleistung. So schaffen wir schnell mehr Platz für Wind- und Sonnenenergie in unseren Netzen“, meinte Clemens Triebel, Gründer und Vorstand von Younicos. „Im Netzgebiet der WEMAG sind knapp 800 Megawatt Anschlussleistung aus regenerativen Quellen installiert. Etwa 80 Prozent der verbrauchten Strommengen werden hier aus Erneuerbaren Energien gewonnen“, erklärte WEMAG-Vorstand Thomas Pätzold. Der Standort Schwerin sei daher optimal, so Pätzold. Wegen der noch hohen Kosten für die Lithium-Speicher hat die WEMAG beim Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums beantragt. Die Errichtung erfolgt vorbehaltlich der Förderungszusage
Girls‘ Day – Mädchen in Männerberufen
Am 25. April war es wieder so weit, der Mädchen-Zukunftstag lockte viele Mädchen in verschiedene Unternehmen. Anja Locher (16) vom Fridericianum in Schwerin hat einen Tag lang Einblicke in die Personalentwicklung der WEMAG bekommen. Zunächst hat sie in das Bewerbermanagement hineingeschnuppert und bei alltäglichen Aufgaben Unterstützung geleistet. Während eines Besuches der Lehrwerkstatt in Lankow haben die Auszubildenden zum Elektroniker für Betriebstechnik aus dem ersten Lehrjahr ihr Berufsbild vorgestellt.
„Es war toll, die Chance zu haben, Einblicke hinter die Kulissen eines Energieversorgers zu bekommen.“, sagte Anja nach einem Tag, der viel zu schnell vorbei ging.
Strom aus bei Löwenzahn Energie, Optimal Grün & Flexstrom

Vorstand Caspar Baumgart: ‘Die WEMAG hat die Ersatzbelieferung für Kunden des insolventen Stromdiscounters übernommen.’
Die Ökostromanbieter Optimal Grün und Löwenzahn Energie haben ihre Strom- und Gasversorgung eingestellt. Dies melden die Flexstrom-Töchter auf ihren Webseiten. Bereits seit dem Wochenende beliefert Flexstrom selbst keine Kunden mehr. Wie geht es für die Abnehmer weiter? Im Rahmen der gesetzlichen Ersatzversorgung werden die Betroffenen von den zuständigen Netzbetreibern beliefert. Sie können sich in den kommenden drei Monaten nach einem alternativen Anbieter umsehen.
Im Netzgebiet der WEMAG müssen sich die etwa 1.700 Kunden aber keine Sorgen machen. „Die WEMAG hat die Ersatzbelieferung übernommen. Sowohl private und gewerbliche Verbraucher werden weiter mit Strom im Rahmen der gesetzlich geregelten Ersatzversorgung beliefert,“ erklärte WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart. Die betroffenen Kunden werden jetzt im CO2-freien Ökostrom-Tarif „wemio regional“ versorgt. Schon nach der Flexstrom-Insolvenz hat die WEMAG für ehemalige Flexstrom-Kunden ein Rückkehrangebot auf die Beine gestellt: unter www.wemio.de/flexstrom erhalten die Kunden des Stromdiscounters einen Rückkehrbonus und eine Preisgarantie.
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Zukunftsfrage Fachkräftesicherung: Ministerin Manuela Schwesig stellt sich Unternehmerfragen in der WEMAG

von links: Michael Enigk, Hans Thon, Manuela Schwesig und Siegbert Eisenach zu Gesprächen mit Unternehmern in der WEMAG
„Greifen Sie ordentlich bei den Kanapees zu, als ehemalige Gesundheitsministerin habe ich ein Interesse daran, dass Sie nicht vom Fleisch fallen“, scherzte Ministerin Manuela Schwesig am Abend des 18. April in der WEMAG. In der IHK-Veranstaltungsreihe „Unternehmer fragen, Politiker antworten“ stellte sich die seit Oktober 2011 wirkende Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales den Fragen von rund 30 Unternehmern der Region. Mit dabei waren neben IHK-Präsident Hans Thon der Vorsitzende der Arbeitsagentur Schwerin Dirk Heyden sowie der Landesgeschäftsstellenleiter der Debeka Lothar Hannß. Die WEMAG war Gastgeber der Dialogveranstaltung und mit dem Leiter des Personals Michael Enigk fachgerecht vertreten.
„Die Zukunftsfrage für Unternehmer in MV ist die Fachkräftesicherung“, so die 38jährige Ministerin und stellv. Bundesvorsitzende der SPD. Mit Blick auf die demografische Entwicklung beschäftige viele Geschäftsleute die Frage, wie es gelingt, Know How im Unternehmen nicht nur zu bekommen, sondern auch zu sichern. Betriebliches Gesundheitsmanagement und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie können hier eine Schlüsselrolle einnehmen. „Auch in der WEMAG sehen wir die Entwicklung mit Sorge, dass es immer weniger junge, qualifizierte Menschen in unserer Region gibt. Die Bewerberzahlen für Ausbildungsplätze sind seit mehreren Jahren rückläufig“ erklärt Michael Enigk. Nach Angaben der Ministerin hätten vor zehn Jahren rund 100.000 junge Menschen die Schulen mit einem Abschluss verlassen, heute sind es nur noch 30.000. „Gerade vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, die wenigen möglichen Fachkräfte früh zu fördern. Unser Unternehmen unterstützt auch deshalb seit mehr als 20 Jahren den Landeswettbewerb jugend forscht und investiert mit besonderen Entwicklungsprogrammen und Schulungsmöglichkeiten in die Aus- und Weiterbildung junger Menschen“, erklärt der WEMAG-Personalchef.
Weitere Themen auf der Diskussionsplattform waren die Perspektiven Älterer am Arbeitsmarkt, Förderungsmöglichkeiten durch den Europäischen Strukturfonds und der weitere geplante Ausbau der Langzeit-Kindertagesstätten in MV. Die nächste Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer findet am 23. Mai mit Wirtschaftsminister Harry Glawe statt. Vertreter der WEMAG freuen sich schon jetzt auf den Gedankenaustausch.
WEMAG unterstützt Landesjugendmeisterschaften im Gastgewerbe
Am 15. und 16. April 2013 kämpften in Gägelow bei Wismar 27 Jugendliche in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen um die begehrten Fahrkarten zu den Deutschen Jugendmeisterschaften im Herbst auf dem Petersberg bei Bonn.
Vorausgegangen waren die theoretischen Qualifizierungsrunden, an denen fast 800 Auszubildende des 2. und 3. Lehrjahres aus Mecklenburg-Vorpommern teilnahmen. Die besten Restaurant- und Hotelfachleute sowie Köche qualifizierten sich anschließend bei den regionalen Meisterschaften in den IHK-Bezirken Neubrandenburg, Rostock und Schwerin für die Landesmeisterschaft. Wir unterstützen schon seit mehreren Jahren diese Veranstaltung und stellen für die drei besten Teilnehmer jeder Berufsgruppe eine Medaille bereit.
Mit Hochspannung erwartet – neue 110-kV-Leitung bei Hagenow
Die 110-kV-Freileitung von Perleberg nach Hagenow wird schrittweise den neuen Anforderungen angepasst. Seit dem Jahresanfang modernisiert und verstärkt die WEMAG Netz GmbH zwischen Hagenow und dem Abzweig Ludwigslust bei Hornkaten ihre 110-kV-Freileitung. Die neue Leitung folgt zwar der bestehenden Trasse, aufgrund stärkerer Leiterseile und geänderter Normen fallen die neuen Maste aber deutlich massiver aus. Die Leitungen hängen außerdem höher, die Bodenabstände der Leiterseile wurden an die in der Landwirtschaft eingesetzte Technik angepasst.
Seit Ende März sind Mitarbeiter der beauftragten Leitungsbauunternehmen dabei, mit einem Kran die vormontierten Mastteile zusammen zu setzen. „Da wir die Maste bereits am Boden komplett vormontieren, können wir pro Tag fünf bis sechs Maste aufstellen“, erklärt Marcel Peißker, Projektleiter GA Hochspannung Leitungsbau. Etwa 8 Tonnen wiegt jeder Gittermast durschnittlich. Im Anschluss daran werden etappenweise Leiterseile an den etwa 24 Meter hohen Gittermasten befestigt und justiert. In der Woche vor Pfingsten soll dieser Leitungsabschnitt fertig sein und umgehend in Betrieb genommen werden. Für die rund 19 km lange Teilstrecke investiert die WEMAG Netz GmbH etwa 9,5 Mio. Euro. Durch die Verstärkung erhöht sich auch die übertragbare Leistung.
„Im Rahmen unserer Energiewendeprojekte ist dieser Leitungsabschnitt von zentraler Bedeutung“, sagte Projektingenieur Harald Spieß. Die 110-kV-Freileitung verbindet die beiden 380/110-kV-Umspannwerke Schwerin und Perleberg. Neben der Versorgung von Städten wie Hagenow, Ludwigslust, Conow und deren Umland, dient diese Querverbindung auch als Havariereserve. Noch Ende 2013 wird ein weiterer Teilabschnitt umgebaut. Die verbleibende Trasse zwischen Karstädt bei Ludwigslust und Pinnow ist für 2014/15 geplant.
WEMAG übernimmt bei Bedarf die Ersatzversorgung für Flexstromkunden
Seit Jahresbeginn gibt es Spekulationen über eine mögliche Pleite des Stromanbieters Flexstrom. Heute ist die Nachricht raus. Der Berliner Energieversorger mit rund 500.000 Kunden hat am Freitag, den 12.04. Insolvenz angemeldet. Verbraucherschützer hatten schon lange vor Flexstroms Vorkassemodell gewarnt. Betroffen sind auch die beiden Tochtergesellschaften Löwenzahn Energie und OptimalGrün.
WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart versichert: „Die rund 1700 betroffenen Kunden in unserem Netzgebiet, brauchen sich keine Sorgen um die Versorgungssicherheit zu machen. Die WEMAG übernimmt bei Bedarf die Ersatzversorgung. Etwaige Ängste, die Belieferung mit Strom könnte ausbleiben, sind unbegründet. Wir versorgen in diesem Fall die privaten und gewerblichen Verbraucher weiter mit Strom“. Die WEMAG wird darüber hinaus ein Rückkehrangebot für ehemalige Flexstromkunden machen.
WEMAG leistet in Runow Nisthilfe für Meister Adebar
WEMAG leistet in Runow Nisthilfe für Meister Adebar
Aus einer Stahlkonstruktion, mit wenigen Naturhölzern versehen, bestand das Storchennest in Runow in den vergangenen zwei Jahren. Vielleicht ist das der Grund, warum sich dort seit einiger Zeit nur kurzzeitig Adebare niedergelassen haben. Anlass genug für Wolfgang Fuchß und seine Familie ein neues Nest aus einem Weidengeflecht zu bauen, ausgelegt mit Moos und Heu. Je natürlicher der künstliche Horst aussieht, umso besser und größer die Chance, dass sich Weißstörche dort niederlassen. Hilfe beim Transport und der Anbringung der Nestplattform, die einen Durchmesser von etwa anderthalb Metern hat, bekam die Familie von der WEMAG. Das Team um den Bauleiter der Netzmontage Winfried Scheffler hob die Nisthilfe am 2. April auf den im Schulweg stehenden Betonmast. „Schnell und unbürokratisch, mit hervorragender Technik ausgerüstet, setzten die WEMAG-Mitarbeiter unsere Nisthilfe für den Storch auf einen Mast in ca. 15 m Höhe. Nun warten wir sehnsüchtig auf Meister Adebar“, so Wolfgang Fuchß.
Die Mitarbeiter der WEMAG setzen sich seit vielen Jahren für einen sicheren und umweltgerechten Lebensraum für Weißstörche ein. Sie unterstützen jährlich das Aufstellen neuer Nisthilfen in den Gemeinden des Netzgebietes und begleiten mit einer Hubbühne die Storchenschutzbeauftragten in den verschiedenen Landkreisen bei ihren Kontrollfahrten zu den Nestern. „Eine gute Voraussetzung für die gefiederten Pendler ist es, wenn der Horst gut sichtbar steht und leicht angeflogen werden kann. Allein in diesem Jahr haben wir schon fünf Mal Nisthilfe geleistet und konnten damit den vom Aussterben bedrohten Weißstörchen eine Brutgelegenheit geben“, so der Vogelschutzbeauftragte der WEMAG-Netz GmbH Jan Koppelmann.
wegen Frost: Baumpflanzaktion fällt aus
Auch wenn Ostern die Sonne schien und ein Ende des Winters verkünden, müssen wir leider die für den 06. April geplante WEMAG-Baumpflanzaktion absagen. Grund ist das anhaltende Winterwetter. Für Donnerstag ist bereits wieder Schneefall angekündigt. Die Böden sind weiterhin gefroren und noch mit Schnee bedeckt. Wie uns die Landesforst mitteilte, haben Förster haben bereits erfolglos versucht, den Boden zu bearbeiten. Außerdem würden durch den Bodenfrost die Wurzeln der Bäumchen schon vor dem Wiedereinpflanzen kaputt gehen.
Da die Pflanzzeit aber auch schon wieder kurz vor dem Ende steht, muss die Bepflanzung für dieses Frühjahr ausfallen. In den letzten zwei Jahren hatten wir gemeinsam mit hunderten Kunden Flächen aus dem Waldaktien-Programm aufgeforstet. Ob die Aktion in diesem Herbst nachgeholt werden kann, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Wir möchten uns aber bei allen Freiwilligen bedanken, die sich bereits im Vorfeld für die Baumpflanzaktion angemeldet hatten.
Jugend forscht: Mit tollen Ideen nach Leverkusen

1.Preis Fachgebiet Technik: “Einrad betrieben mit einem Elektromotor”, Elisabeth Freya Sophia Bergfelder, Richard Kosub – CJD Christopherusschule, Rostock, 12. Klasse
Zum 23. Mal präsentierten junge Nachwuchsforscher ihre Ergebnisse beim Landeswettbewerb jugend forscht. Unter dem Motto „Deine Idee läßt dich nicht mehr los?“ zeigten 95 Nachwuchsforscher am 19. und 20. März öffentlich ihre Arbeiten und ließen Sie von einer Jury bewerten. Der Preis der Mühe: Die Gewinner in einer der sieben Fachgebiete darf zum Jugend-forscht-Bundesfinale reisen.
Die Nachwuchsforscher im Alter von zehn bis 19 Jahren zeigten 45 Projekte – davon 31 jugend forscht-Arbeiten und 14 in der Altersklasse Schüler experimentieren. Landeswettbewerbsleiter Dr. Frank Mehlhaff freute sich über die leicht gestiegene Teilnehmerzahl. „Wir freuen uns besonders über die hohe Anzahl der teilnehmenden Mädchen,“ erklärte er bei der feierlichen Preisverleihung. 40 Mädchen und 55 Jungs nahmen am Wettbewerb teil. „Traut‘ euch aber auch mal, an Mathematik- oder Informatikthemen heran, und nicht nur an Biologie,“ fügte er schmunzelnd hinzu.

Fachgebiet Physik – 1. Preis “Luftblasen zu Rettung der Meeressäuger” – Liam Kreutschmann, Carlo Michael Maßmann – Werkstattschule Rostock, 12. Klasse
Für uns als Energieunternehmen ist es toll, dass sich der Nachwuchs schon in jungen Jahren mit aktuellen Themen auseinandersetzt: Eine Vielzahl der Projekte beschäftigte sich nämlich mit Umwelt- und Klimathemen. So untersuchten Liam Kreutschmann und Carlo Michael Maßmann die Auswirkungen der Energiewende. Mit ihrem Projekt wollten die Schüler der Werkstattschule herausfinden, durch welche Luftblasengröße Schallimmissionen beim Rammen von Offshore-Windkraftanlagen minimiert werden können. Sie probierten dazu verschiedene Blasenschleiersysteme, mit denen gefährdete Meerestiere geschützt werden können. Mit ihrem Projekt siegten Sie in der Kategorie “Physik”
Robert Wustmann, Julia Scheer und Moritz Hackmann interessierten sich für das Trägheitsmoment von Windrädern. Sie untersuchten, ob sich das Anlaufverhalten und der Wirkungsgrad von Windkraftanlagen verbessern lässt. Das Thema Elektromobilität kam auch nicht zu kurz: Im Fachgebiet Technik gab es den 1.Preis für „Einrad betrieben mit einem Elektromotor“. Elisabeth Bergfelder und Richard Kosub entwickelten dazu einen Antrieb für ein Einrad und eine Steuerung, die das gefährt immer ausbalanciert. weiterlesen
Jugend forscht MV 2013 gestartet
Geschäftiges Treiben herrscht derzeit in der Rostocker Stadthalle. Heute morgen startete hier der 23. Landeswettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren. 55 Jungs und 40 Mädchen stellen die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten vor und kämpfen um einen Start-Platz fürs Bundesfinale. Ein Schwerpunkt sind in diesem Jahr wieder Umweltthemen und Klimawandel. Momentan beginnt der Aufbau der Stände und Exponate. Die Jury beginnt am Nachmittag mit den Bewertungen der Arbeiten. Ab morgen können sich Besucher die 45 Arbeiten der Nachwuchsforscher ansehen.
Die Schweriner WEMAG richtet den 23. Landeswettbewerb gemeinsam mit den Rostocker Stadtwerken aus. Seit dem ersten Jugend-forscht-Wettbewerb in M-V im Jahre 1991 begleitet sie den Wettbewerb als Teil ihrer Sponsoringstrategie.
Energiegemeinschaft nimmt Bützower Ökokraftwerk in Betrieb
Da schien die Sonne mit voller Kraft: Die von uns mit ins Leben gerufene Norddeutsche Energiegemeinschaft (NEG) hat heute in Bützow ihr bisher größtes Photovoltaik-Kraftwerk eingeweiht. Die Anlage im Bützower Gewerbegebiet erzeugt Ökostrom aus Sonnenlicht mit einer Spitzenleistung von 3 Megawatt peak. Auf der 19.000 m² großen Fläche im Gewerbegebiet am Nebelring wurden insgesamt 13.152 Solarmodule installiert, dafür wurden etwa 4,6 Mio. Euro ausgegeben.
Jährlich soll die Anlage ca. 3 Mio. kWh in das WEMAG-Netz einspeisen, so hat es die NEG ausgerechnet. Das entspricht einem Jahresverbrauch von etwa 850 Haushalten.

Bürgermeister Sebastian Constien und NEG-Vorstand Rolf Bemmann (v.l.) bei der feierlichen Eröffnung der Anlage
Die Errichtung der Anlage erfolgte in sechs Wochen. „Ich freue mich, dass wir mit der zügigen Umsetzung dieses Projekt zur sauberen Stromversorgung Mecklenburg-Vorpommerns beitragen“ sagte Genossenschafts-Vorstand Rolf Bemmann anlässlich der Eröffnung. Bürgermeister Sebastian Constien dankte WEMAG und NEG für die problemlose Zusammenarbeit.
Die vor zwei Jahren gegründete Energie-Genossenschaft hat damit ihre zwölfte Photovoltaikanlage ans Netz gebracht. Die 12 Anlagen haben zusammen eine Spitzenleistung von knapp 7 MW peak. Die Genossenschaft, die aktuell 844 Mitglieder hat, verfügt über etwa 3,85 Mio. Genossenschaftskapital. Die Finanzierung der Ökokraftwerke erfolgt mit regionalen Banken.
Bundesumweltminister Altmaier stellt sich Fragen westmecklenburgischer Unternehmen
Wie wirkt sich die Energiewende auf Westmecklenburg aus? Diese Frage trieb gestern, am 04. März, viele Unternehmer wie auch WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart und WEMAG Netz Geschäftsführer Andreas Haak in die Räumlichkeiten der IHK zu Schwerin. Die Antwort darauf lieferte Bundesumweltminister Peter Altmaier, der einer Einladung der Schweriner Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer gefolgt ist.
In seiner Begrüßungsrede stellte der Umweltminister klar, dass die Energiewende nicht nur der Ausstieg aus der Kernenergie, sondern vor allem der Einstieg ins Zeitalter der Erneuerbaren Energieversorgung sei. Mecklenburg-Vorpommern, das als Flächenland viel Raum und Platz für die Erzeugung von regenerativer Energie wie Solar- und Windkraft bietet, nehme deshalb „eine Pionierrolle ein und sei eines der wichtigsten Partnerländer bei der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende“ überhaupt. Unternehmen, die das erkennen und darüber hinaus verstanden haben, dass die Energiewende auch eine systemische Frage ist, seien klar im Vorteil. Die WEMAG arbeitet kontinuierlich an der Entwicklung neuer, innovativer technischer Produkte und konnte dies mit ihrem E-Bike und ihrem Karabag, die von Mitarbeitern der technischen Produktabteilung vor der IHK platziert wurden, gleich demonstrieren.
In der sich anschließenden Diskussion machte WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart als Erster deutlich, dass die Energiewende vor allem auch bezahlbar bleiben müsse und nicht nur von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort getragen werden dürfe. „Mit jeder neuen Windmühle, die wir anschließen, steigen in unserer Region die Netzkosten“, so Baumgart. Bundesminister Altmaier signalisierte seine Bereitschaft, die Forderung nach einer bundeseinheitlichen Wälzung in den bundespolitischen Gremien zu unterstützen. weiterlesen
Projektentwickler schlägt Kürzung der Stromsteuer vor
Die Diskussion um die “Strompreisbremse” verunsichert zunehmend die Investoren von Ökokraftwerken. Mit den von Umweltminister Altmaier und Wirtschaftsminister Rösler vorgestellten Maßnahmen sollen Energiekunden um etwa 1,8 Mrd. Euro entlastet werden. Finanziert werden soll die Strompreisbremse aber durch Kürzungen bei der Förderung Erneuerbarer Energien. Das ist aber das falsche Signal für Investoren und Bürgerbeteiligungsprojekte, mahnen die Entwickler der Ökokraftwerke.
Der Projektentwickler Windwärts Energie brachte daher eine neue Idee ins Spiel. Er schlug vor, die Stromsteuer um den Prozent-Anteil abzusenken, der bereits durch Erneuerbare Energien im Strommix vorhanden ist. Konkret würde dies eine Absenkung um 23 Prozent bedeuten, was einer Entlastung von etwa 1,6 Mrd. Euro entspräche.
Die Stromsteuer war ursprünglich eingeführt worden, um die negativen Folgen der fossilen und atomaren Stromerzeugung zu bewältigen. “Angesichts eines Anteils der erneuerbaren Energien von fast 25 Prozent an der Stromerzeugung wäre es folgerichtig, die Steuer um genau diese Quote zu senken”, so Windwärts Energie Chef Lothar Schulze in einem offenen Brief.
Der Vorschlag zeigt, dass die Diskussion um die Kosten der Energiewende erst Fahrt aufnimmt und die Besteuerung der Energiekosten grundlegend neu geregelt werden müsste. Die Stromsteuer von aktuell 2,05 Ct/kWh wird zu 90 Prozent in die Rentenkasse eingezahlt. Mit dem Vorschlag die Stromsteuer zu kürzen, steht das Windenergie-Unternehmen nicht allein da: Auch CSU Generalsekretät Alexander Dobrind sprach sich im Februar für eine Senkung der Stromsteuer aus.



































