Von der Cocktailmaschine zur Trafostation

26. Juli 2010

Tim bereitet zusammen mit WEMAG-Mitarbeiter Rico Schollberg die Hubbühne für den nächsten Einsatz auf einer Baustelle vor.

Tim bereitet zusammen mit WEMAG-Mitarbeiter Rico Schollberg die Hubbühne für den nächsten Einsatz auf einer Baustelle vor.

Was haben Teilnehmer des Wettbewerbs Jugend forscht und Praktikanten der WEMAG gemeinsam? Sie wollen immer etwas mehr wissen, blicken gern über den Tellerrand und sind in oft technisch interessiert. Einer von ihnen ist Tim Meinhard. Im Frühjahr noch hat er für die zusammen mit Axel Utech entwickelte Cocktailmaschine beim Bundeswettbewerb einen Sonderpreis „Technik“ erhalten und jetzt absolviert der 20-Jährige ein Praktikum bei uns. „Schon beim Landeswettbewerb Jugend forscht habe ich mich bei der Personalabteilung der WEMAG erkundigt, ob ich im Sommer ein Praktikum beim Energiedienstleister absolvieren kann. Und es hat geklappt“, freut sich der Schweriner, der gerade sein Freiwilliges ökologisches Jahr hinter sich hat und kurz vor seinem Elektrotechnik-Studium an der TU Harburg steht.

Tim Meinhardt

Tim Meinhardt

In der ersten Woche war Tim Meinhard in der Lehrwerkstatt in Lankow und hat zur Überprüfung der eigenen Kenntnisse die praktische Zwischenprüfung erfolgreich absolviert. Außerdem ist er mit den Auszubildenden ins Umspannwerk nach Krakow am See gefahren, um ein Steuerkabel zu verlegen. Spannend weiter ging es auch in der Netzdienststelle Gadebusch: „Ich bin mit den Monteuren zu Baustellen oder zur Störungsbeseitigung gefahren. Hier ist kein Tag langweilig. Ganz anders als während der vorherigen Praktika“, erläutert Tim Meinhard. Auch sein Betreuer während des Praktikums ist von dem jungen Mann begeistert: „Er ist wissbegierig, kann mit Messgeräten umgehen und geht bei den Arbeiten mit zur Hand. Das wäre ein prima Auszubildender für uns“, meint Betriebsmonteur Axel Schramm. Auch wenn für Tim Meinhard in ein paar Wochen das Studium beginnt, trägt er sich schon mit dem Gedanken, sich wieder bei Jugend forscht zu beteiligen – dann aber mit einer mehr theoretischen Ausrichtung. Sein geplantes Thema: „Schutzsysteme für Personen gegen Nanopartikel“.

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