Ausgleichsmaßnahmen für neue Hochspannungsleitung

10. August 2010

Wenn der Bau weiter nach Plan läuft, kann die Hochspannungsleitung zwischen Spornitz und dem neuen Umspannwerk in Neustadt-Glewe pünktlich Mitte Oktober in Betrieb gehen. Insgesamt 18 Stahlgittermaste sollen die 5,6 Kilometer lange Freileitung tragen.

Baubesprechung an der 110-kV-Freileitung Alt Brenz

Baubesprechung an der 110-kV-Freileitung Alt Brenz


An nahezu allen der 18 Punkte wird gegenwärtig gebaut, so werden Fundamente vorbereitet oder die Segmente für die Hochspannungsmasten zusammengeschraubt. Neben einigen Fundamenten surren Pumpen. „Hier müssen wir für die Bauphase das Grundwasser, das schon ab etwa 1,40 Meter Tiefe vorkommt, etwas absenken. Das ist erforderlich, um die Maste stabil in der Erde zu verankern“, erläutert Harald Spieß, der bei der WEMAG für die Hochspannungsprojektierung zuständig ist.

Als ökologischer Baubegleiter achtet Wolfram Valentin auf das Einhalten der Auflagen. Bereits im Vorfeld hat er für dieses Projekt eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt, die Verträglichkeit mit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, eine Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union, geprüft und einen artenschutzrechtlichen Fachbeitrag erarbeitet. „Da durch dieses Bauprojekt in die Natur und das Landschaftsbild eingegriffen wird, sind Ausgleichsmaßnahmen erforderlich“, kündigt er an. Geplant sei die Renaturierung des Hechtsforthgrabens bei Grabow. Für die WEMAG ist der Bau dieser Freileitung von besonderer Bedeutung, da hierüber auch der im Solarpark Brenz produzierte Strom ins Netz eingespeist werden soll.

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