neues Schweriner Umspannwerk für regionalen Sonnenstrom

25. Januar 2012

Rege Bautätigkeit herrscht an einem sonst ruhigen Ort in der Nähe des Fernsehturms im Schweriner Stadtteil Großer Dreesch. Hier wird gegenwärtig im Auftrag der WEMAG ein Technikgebäude für ein neues Umspannwerk errichtet. Mehrere Tieflader brachten dafür Betonsegmente zur Baustelle in der Plater Straße. „In diesem Gebäude werden später die Steuerungsanlage und eine 30-Kilovolt-Schaltanlage ihren Platz finden“, erläutert WEMAG-Baubetreuer Timo Graffenberger. Er geht davon aus, dass das Wartengebäude im Mai dieses Jahres einsatzbereit ist.

Mitarbeiter von Wiesensee aus Wittingen-Radenbeck stellen das Wartengebäude für das neue Umspannwerk der WEMAG im Schweriner Stadtteil Großer Dreesch auf. Foto S. Rudolph-Kramer

Mitarbeiter von Wiesensee aus Wittingen-Radenbeck stellen das Wartengebäude für das neue Umspannwerk der WEMAG im Schweriner Stadtteil Großer Dreesch auf.

Grund für die Bauaktivitäten ist die Notwendigkeit, zusätzlich Spannungen im 30 kV-Netz einzuführen. Die neue Spannungsebene wird zum verlustarmen Transport der regenerativen Energie aus dem Raum Lübesse-Fahrbinde in das 110-kV-Hochspannungsnetz der WEMAG Netz GmbH benötigt.

Parallel zu diesen Arbeiten wird das erste der beiden Schaltfelder errichtet. Dazu gehört ebenfalls ein neuer, leistungsstarker Transformator, der bereits Ende Januar aufgestellt wird. „Der erste Bauabschnitt soll im Juni in Betrieb gehen“, ergänzt WEMAG-Projektleiter Harald Spieß. Sobald dieser Bereich am Netz ist, wird das zweite, derzeit noch laufende alte Schaltfeld erneuert. Das Unternehmen investiert in dieses Projekt rund 2,8 Mio. Euro.

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