Die WEMAG hängt in diesen Tagen an mehreren Stellen ihre Hochspannungsleitungen höher. An der 110-KV-Leitung zwischen Schwerin Görries und Parchim werden dazu die Isolatoren getauscht. Die Leitungen befinden sich nun etwa einen Meter höher, da die neuen Isolatoren waagerecht an den Masten montiert sind. Auslöser dieser Baumaßnahme ist die stärkere Einspeisung erneuerbarer Energien in diese Leitung. Durch den zusätzlichen Strom aus Sonne und Biomasse erwärmen sich die Leiterseile mehr und könnten im Sommer durchhängen. Damit der vorgeschriebene Sicherheitsabstand auch künftig eingehalten werden kann, war diese Maßnahme nun notwendig. Die SVZ berichtete heute ebenfalls in einem Online-Artikel über das Thema.
Archiv für die Kategorie ‘Energieversorgung’
Hochspannungsleitungen hängen höher
Freitag, 03. Februar 2012Schaltanlage geht nach fast 50 Jahren in Rente
Freitag, 21. Oktober 2011
SVZ-Redakteur Timo Weber, NGS-Geschäftsführer Lutz Nieke und Mario Ehrich von der WEMAG Netz GmbH besichtigen die alten Mittelspannungsschaltanlagen in Schwerin-Lankow
Bei einem Pressetermin mit der SVZ führten NGS-Geschäftsführer Lutz Nieke und WEMAG-Netz Geschäftsführer Mario Ehrich durch die alten und neuen Schaltanlagen. Rund 30 Prozent der Schweriner Stadtwerks-Kunden werden von hier aus beliefert. Die Anlagen, die noch aus den 1960er Jahren stammen, werden in den kommenden Wochen durch moderne Schaltschränke ersetzt im neuen Gebäude. Die fast 50 Jahre alte Schaltanlage soll noch in diesem Jahr demontiert werden. Die Stadtwerks-Tochter NGS investiert dafür rund 1,2 Mio. Euro. Beide Geschäftsführer lobten die gemeinsame Zusammenarbeit bei diesem Projekt.
Sicherheitscheck mit dem Helikopter
Samstag, 08. Oktober 2011Die WEMAG Netz GmbH hat in der ersten Oktoberwoche den Zustand ihres 110-kV-Netzes überprüfen lassen. Dazu flogen Monteure des Netzbetreibers mit einem Helikopter das 527 km lange Freileitungsnetz in Mecklenburg und Brandenburg ab. Ziel war es, mögliche Schäden rechtzeitig zu entdecken, um sie noch vor dem Winter zu beheben.
Aus dem Helikopter wurde der Zustand von 1839 Masten, der Leiterseile und Tragwerke begutachtet. “Glücklicherweise haben wir im gesamten Hochspannungsnetz keine Beschädigungen feststellen können”, konnte Alexander Rupp, Meister im 110-kV-Bereich, am heutigen Freitag vermelden. An einigen Stellen sind jedoch Bäume in den Trassenbereich gewachsen, erklärte der Meister. Diese Orte wurden bei der Aktion aus der Luft protokolliert. In den kommenden Wochen wird die WEMAG den Rückschnitt in den kritischen Bereichen veranlassen. So wird verhindert, dass Bäume oder Äste die Leitungen beschädigen. Damit soll weiterhin ein störungsfreier Betrieb des Hochspannungsnetzes gewährleistet werden.Die WEMAG Netz GmbH lässt im Abstand weniger Jahre ihr gesamtes Netz aus der Luft kontrollieren. In diesem Jahr wurde die Befliegung wieder mit der Firma DHD-Heliservice durchgeführt. Im Frühjahr hatte die WEMAG bereits ihr Mittelspannungsnetz aus der Luft überprüfen lassen, das 110-kV-Netz zuletzt im Jahr 2007. Begehungen finden jährlich statt.
Stromversorgung in Alt Meteln modernisiert
Freitag, 22. Juli 2011
Die WEMAG modernisiert die Stromversorgung in Alt Meteln. Dazu gehört auch diese neue Trafostation. Foto Rudolph-Kramer
WEMAG kontrolliert Freileitungen aus der Luft
Dienstag, 17. Mai 2011
WEMAG-Servicemonteur Roland Hübner bespricht mit dem Piloten Siegfried Lange (v.l.) die nächsten Abschnitte der Mittelspannungsleitung, die aus der Luft kontrolliert werden sollen. Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer
Die WEMAG lässt in diesen Wochen ihr Mittelspannungsnetz aus der Luft kontrollieren. Nachdem bereits die Bereiche der Netzdienststellen Hagenow und Gadebusch beflogen wurden, ist ein Hubschrauber vom DHD-Heliservice Groß Kreutz gegenwärtig im Gebiet der Netzdienststelle Bützow unterwegs. „Bislang haben wir keine größeren Schäden festgestellt“, berichtet Netzdienststellenleiter Ulrik Wittenburg. Kontrolliert werden unter anderem der Zustand der Leiterseile sowie Isolatoren, die Armaturen, mit denen die Leitungen am Mast aufgehängt sind, der Zustand der Maste und die Vogelnester. „Dabei achten wir insbesondere darauf, ob Fremdkörper in der Leitung liegen oder Bäume und Sträucher in den Trassenbereich gewachsen sind“, erläutert Wittenburg und verweist darauf, dass Seilschäden durch Blitzschlag entstehen und Isolatoren durch einen strengen Winter beschädigt werden können. Solche Schäden sind vom Boden aus nur schlecht oder überhaupt nicht erkennbar. Hier ist die Kontrolle aus der Luft sehr hilfreich und effizient. Sie ist eine zusätzliche Maßnahme zur Vermeidung von Versorgungsausfällen und erfolgt im Versatz von zwei Jahren zur Trassenbegehung. (weiterlesen…)
Bad Wilsnacker Stromversorgung besser
Freitag, 10. Dezember 2010
Projekt beendet - Beteiligte zufrieden. Mario Beyer, Dietrich Gappa und Harald Spieß (v.l.) bei der Führung durch die neue Schaltstation Im Gutshof.
„Mit dieser neuen Schaltstation werden wir den Bedürfnissen in und um Bad Wilsnack besser gerecht“, erklärte Harald Spieß, bei der Führung durch die Station. Der WEMAG-Projektingenieur verwies auf einen Leistungsanstieg, der eine Stabilisierung der Spannung erforderlich machte. Grund dafür sind derzeit zwei Einspeisungen, die vom Umspannwerk Perleberg und aus Wittenberge kommen. „In der neuen Schaltstation hat die WEMAG die modernste Technik eingebaut, die sorgt für eine sicherere Stromversorgung und benötigt weniger Platz.“ Ursprünglicher Auslöser für den Neubau war der geplante Abriss des ehemaligen Heizwerks, in der sich die alte Schaltstation befand. (weiterlesen…)
Grabower Gewerbegebiet erhält modernisierte Stromversorgung
Mittwoch, 24. November 2010Das Gewerbegebiet in Grabow wird künftig noch sicherer und zuverlässiger mit Strom versorgt. Das ist Ziel der Baumaßnahmen, die im Auftrag der WEMAG von der Stoldt Bau durchgeführt werden. Vor einigen Tagen ist bereits im benachbarten Karstädt eine neue Trafostation aufgestellt worden. „Außerdem konnten wir das zur drei Kilometer entfernten Trafostation Dünenweg verlegte Mittelspannungskabel schon in Betrieb nehmen“, erläutert WEMAG-Baubetreuer Jens Karius. Zum Anfang dieser Woche soll die Trafostation vollständig in das Mittelspannungsnetz eingebunden werden. „In die so entstehende Ringleitung wird das Gewerbegebiet Grabow eingeschlossen. Im Störungsfall ist es dann möglich, die Versorgung über unterschiedliche Stationen aufrecht zu erhalten“, erläutert der Baubetreuer. Der kommunale Energieversorger investiert in dieses Projekt mehr als 220.000 Euro.
WEMAG gibt Freileitungen vorsorglich mehr Luft
Montag, 22. November 2010
Mitarbeiter eines Forst- und Baumdienstes schneiden Äste und Büsche ab, die zu dicht an die Freileitung gewachsen sind.
WEMAG bahnt Weg für erneuerbare Energien in Mecklenburg
Mittwoch, 27. Oktober 2010Spornitzer Hochspannungsleitung ab 7. Oktober unter Spannung
Dienstag, 05. Oktober 2010
WEMAG-Mitarbeiter beobachten die Seilzugarbeiten an der Freileitung zwischen Spornitz und dem neuen Umspannwerk Neustadt-Glewe.
Die WEMAG investiert in die 5,6 Kilometer lange Freileitung rund 2,8 Mio. Euro. Das Projekt dient dem Anschluss erneuerbarer Energien und der Versorgung von Großabnehmern in der Region, wie beispielsweise die Franziska Stolle GmbH. Auch der neue Solarpark in Brenz wird über die neue Leitung seinen regenerativ erzeugten Strom über das Umspannwerk Neustadt-Glewe in das Netz einspeisen.
Spannende Karriere bei über 30 Grad
Montag, 19. Juli 2010
Trotz 35 Grad im Schatten modernisieren Mitarbeiter der WEMAG mit Helm, Arbeitsanzug und dicken Sicherheitsschuhen die Stromversorgung im Netzgebiet. So auch in Warnow Hof, einem ganz kleinen Ort nördlich von Crivitz. Von hier aus führt eine Niederspannungsfreileitung quer durch den Wald in Richtung Forstamt.
Die Verantwortung trägt an diesem Tag Danny Nikolaus. Der 20-Jährige hat beim Energieversorger Elektroniker für Betriebstechnik gelernt. Unter seiner Regie stehen für dieses Projekt neben fünf Auszubildenden auch drei gestandene Facharbeiter. Der Auftrag: 27 Maste aus Holz sollen gegen stabilere Betonmaste gewechselt werden.

Jungfacharbeiter Danny Nikolaus (li.) beantwortet die neugierigen Fragen der SVZ-Volontärin Karen Hacke.
„Es ist nicht das erste Mal, dass Danny Nikolaus das Kommando übernimmt“, bestätigt Holger Külper, der sonst das Sagen auf der Baustelle hat. Die spannende Karriere des ehemaligen WEMAG-Auszubildenden ist auch für die Medien von Interesse. So hat ihn die Schweriner Volkszeitung einen Tag auf der Baustelle begleitet. Die Fotoreportage von Volontärin Karen Hacke wird am 21. Juli in der SVZ erscheinen.
WEMAG nimmt Hochspannungsleitung bei Zarrentin in Betrieb
Donnerstag, 01. Juli 2010
Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Hochspannungsverbindung zwischen Zarrentin und Wittenburg ist auch ein 110-kV-Mast vor Wittenburg umgebaut worden.
Die WEMAG hat zwischen den Umspannwerken Zarrentin und Wittenburg eine Hochspannungsleitung in Betrieb genommen. Diese 110-kV-Leitung wird an der unteren Traverse der 380-kV-Leitung mitgeführt, die die 50Hertz Transmission GmbH gegenwärtig zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein baut. „Dieser Abschnitt steht jetzt unter Spannung“, erklärt Andreas Gurowski, WEMAG-Fachbereichsleiter für Hochspannungsanlagen. Im Umspannwerk Görries ist mit dem Neubau von zwei Schaltfeldern Ende 2009 bereits die Voraussetzung für die Anbindung der Hochspannungsleitung geschaffen worden. „Im nächsten Abschnitt wird nun zwischen Görries und Gammelin die 380-/ 110-kV-Leitung weiter gebaut. Wir rechnen mit der Inbetriebnahme im Juli oder August“, erläutert Gurowski. Der dritte Abschnitt zwischen Wittenburg und Gammelin soll voraussichtlich im September dieses Jahres fertig sein. (weiterlesen…)
Ortsnetz in Schwanheide wird derzeit modernisiert
Montag, 10. Mai 2010
WEMAG-Baubetreuer Jürgen Lemke (li.) und Kuhlmann-Bauleiter Andreas Leifels besprechen die Details für die Befestigung der neuen isolierten Freileitung.
Jessenitz erhält moderne Stromversorgung
Freitag, 30. April 2010
Die WEMAG modernisiert in Jessenitz die Stromversorgung. Mit einem Spezialtransport wird die neue Trafostation angeliefert
WEMAG modernisiert Stromversorgung in Rosenow
Mittwoch, 21. April 2010Die Gemeinde Rosenow bei Sternberg bekommt eine moderne Stromversorgung. Den Auftrag dafür hat die WEMAG an die Sandmann Freileitungsbau, Kabelbau und Tiefbau GmbH vergeben. „Wir haben jetzt damit begonnen, die Freileitung im Ort durch Kabel zu ersetzen. Etwa 600 Meter Kabel sollen in den nächsten Wochen verlegt werden“, erklärte Baubetreuer Robert Sauer. Dadurch werde die Stromversorgung sicherer und zuverlässiger. Anschließend ist geplant, neue Hausanschlüsse zu verlegen. „Bei 22 Gebäuden wird von der Freileitung auf das Kabel umgestellt. Das sind noch einmal 400 Meter Kabel“, erläuter es die Baumaßnahme. Bis voraussichtlich Ende Mai sollen die Bauarbeiten fertig sein. Als letzter Schritt werden die nicht mehr erforderlichen Freileitungen abgebaut. Die WEMAG investiert in diese Modernisierungsmaßnahme mehr als 50.000 Euro.



