WEMAGBLOG – Aktuelles der WEMAG AG Weblog des Ökoversorgers WEMAG

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    25 Jahre voller Neugier, Ideen und Forschergeist – Jugend forscht in MV

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    Licht- und Schattenseite der Energiewende

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    Mein Praktikum bei der WEMAG

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    Adebar kann kommen – Storchennester in Nordwestmecklenburg gesäubert

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WEMAG direkt auf der New Energy Husum

Mathias Groth von der WEMAG auf der NEW Energy Husum.

Mathias Groth von der WEMAG auf der NEW Energy Husum.

Auf der internationalen Erfolgsmesse „New Energie Husum“ zur Nutzung der erneuerbaren Energien präsentierten sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen aus dem gesamten Portfolio der erneuerbaren Energien vorstellten. Vor Ort war vom 19. bis 22. März auch das Team der WEMAG-Direktvermarktung. Maren Böther von der WEMAG berichtet: „Etwa 180 Aussteller der Branche präsentierten ihre Produkte vor rund 10.000 Besuchern, die über das Wochenende verteilt Gäste der Messe waren. Wir haben an einem eigenen Stand den Geschäftsbereich der Direktvermarktung vorgestellt und großen Zulauf erfahren. Die Betreiber regenerativer Stromerzeugungsanlagen sahen vor allem bei den durch das Erneuerbare Energien Gesetz 2014 vorgegebenen Änderungen in der Direktvermarktung Informationsbedarf.“

Die WEMAG hat im Jahr 2011 damit begonnen die Direktvermarktung von EEG-Strom als neues Geschäftsfeld aufzubauen und dies in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich umgesetzt. „Inzwischen befinden sich Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 200 Megawatt, davon überwiegend Biogasanlagen, in der Direktvermarktung. Den Anlagenbetreibern wird zusätzlich die Teilnahme am Regelenergie- und Intradaymarkt über die Einbindung in ein so genanntes virtuelles Kraftwerk angeboten“, berichtet Direktvermarktungsexperte Mathias Groth.

Gut gewappnet für den Ernstfall: THW setzt Spende der WEMAG für neue Technik ein

Der Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH, Andreas Haak (2. v. re.) sieht sich mit den THW-Kollegen den mobilen Verteilerschrank an. Foto: WEMAG Netz GmbH/Andreas Casper

Der Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH, Andreas Haak (2. v. re.) sieht sich mit den THW-Kollegen den mobilen Verteilerschrank an. Foto: WEMAG Netz GmbH/Andreas Casper

THW-Landesvereinigung Mecklenburg-Vorpommern e. V. investiert in einen mobilen Stromverteilkasten für den Einsatz bei Flutkatastrophen.

Nicht einmal zwei Jahre liegt die letzte große Flut in unserer Region zurück. Bis zu 650 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) waren bei der Elbeflut im Juni 2013 täglich im Einsatz und sorgten dafür, dass die Schäden möglichst gering blieben.

Im Jahr der Elbeflut spendete die WEMAG 5.000 Euro an die THW-Landesvereinigung. Nun wurde die Spende eingesetzt für die Ausrüstung mit neuer Technik. Als Ausdruck der Intensivierung der Zusammenarbeit übergaben die THW-Landesvereinigung und das Schweriner Energieversorgungsunternehmen gemeinsam einen Stromverteilkasten an den Geschäftsführerbereich Schwerin der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Mithilfe des neuen Gerätes können im Ernstfall Notstromaggregate gekoppelt werden, damit besonders wichtige Versorgungseinrichtungen mit hohem Strombedarf weiter betrieben werden können. Hierzu zählen zum Beispiel Krankenhäuser oder auch Kühlanlagen für Lebensmittel. „Was die zahlreichen freiwilligen Helfer im Ernstfall leisten, verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung. Wir als Unternehmen wollten dieses Engagement mit unserer Spende honorieren und ihnen die Arbeit etwas erleichtern. Es ist schön zu sehen, dass das Geld in Form des Verteilkastens die gute technische Ausstattung des THW weiter komplettiert“, so der Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH Andreas Haak bei der Übergabe.

Michael Lucht, Vorsitzender der THW-Landesvereinigung, bringt es auf den Punkt: „Damit wir im Notfall noch effektiver arbeiten können, ist es für uns von enormer Bedeutung, starke Partner in der Region zu haben. Besonders freut es uns, dass die Partnerschaft mit der WEMAG Netz GmbH über das Finanzielle hinausgeht. In Krisenübungen und Schulungen merken wir regelmäßig, dass wir gegenseitig vom Know-how des anderen profitieren. Im Ernstfall können wir dann Hand in Hand helfen.“

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25 Jahre voller Neugier, Ideen und Forschergeist – Jugend forscht in MV

25. Landeswettbewerb Jugend forscht . Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer

25. Landeswettbewerb Jugend forscht . Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer

Wer einmal vom Jugend-forscht-Virus gepackt wurde, der bleibt meist sein Leben lang infiziert. „Es geht wieder los!“ lautete folgerichtig das Motto des Wettbewerbs, der in Mecklenburg-Vorpommern zum 25. Mal ausgetragen wurde und zum vierten Mal in der Stadthalle der Hansestadt Rostock stattfand. Im Jubiläumswettbewerb am 17. und 18. März präsentierten insgesamt 96 Jugendliche die Ergebnisse ihrer oft monatelangen Forschungen.

Die Nachwuchsforscherinnen und -forscher im Alter von 10 bis 19 Jahren stellten insgesamt 56 Projekte vor. 45 Arbeiten nahmen am Wettbewerb „Jugend forscht“ teil und 11 Arbeiten in der jüngeren Altersklasse am Parallelwettbewerb „Schüler experimentieren“. „Es ist ein gutes Signal, dass die Gesamtzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Projekte im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen ist. Die Vielfalt der Projekte in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Wissenschaft unseres Landes sorgt dafür, dass Jugend forscht immer auf der Höhe der Zeit bleibt und sich den aktuellen naturwissenschaftlichen und technischen Anforderungen anpassen kann“, hob Wettbewerbsleiter Dr. Frank Mehlhaff bei der feierlichen Preisverleihung hervor. In diesem Jahr stellten die Teilnehmenden des Musikgymnasiums Käthe Kollwitz aus Rostock beeindruckende 16 Projekte vor. Es folgten die Werkstattschule Rostock und das Gymnasium Reutershagen mit jeweils 7 Projekten.

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WEMAG zählt zu den besten Ausbildungsbetrieben in der Region

Elektroniker Bastian Piepelow wird als bester seiner Berufsgruppe geehrt. Foto: IHK zu Schwerin

Elektroniker Bastian Piepelow wird als bester seiner Berufsgruppe geehrt. Foto: IHK zu Schwerin

Elektroniker Bastian Piepelow als Bester seiner Berufsgruppe geehrt

34 Absolventen der Berufsausbildung haben gestern von der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin nicht nur ihre Prüfungszeugnisse erhalten, sondern wurden zudem für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Ausgezeichnet wurde auch Bastian Piepelow, der mit der Note 1 zu den Besten seiner Berufsgruppe gehört. Der 21-Jährige hat im September 2011 seine Ausbildung bei der WEMAG als Elektroniker für Betriebstechnik begonnen, nun startet er mit dem Abschlusszeugnis in der Hand in das Berufsleben. Seit März dieses Jahres ist er in der Gruppe Umspannwerke der Abteilung Hochspannung/Spezialanlagen in Neustadt-Glewe eingesetzt.

Es ist allseits bekannt, dass eine gute Ausbildung eine wertvolle Investition in die Zukunft ist. Nicht nur für einen selbst, sondern auch für ein Unternehmen. Insgesamt wurden gestern auch 41 Unternehmen mit dem Titel „Top-Ausbildungsbetrieb“ geehrt, darunter die WEMAG.

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Film zur Energiewende

Thomas Pätzold, technischer Vorstand der WEMAG AG

Thomas Pätzold, technischer Vorstand der WEMAG AG

Die Germany Trade and Invest GmbH, die Außenwirtschaftsförderungsagentur des Bundes, hat einen Film produziert, der die Chancen der Energiewende für Unternehmen am Standort Deutschland abbildet. Zu sehen ist darin auch die WEMAG mit ihrem 5 Megawatt-Batteriespeicher.

Der Film mit dem Titel “Die Energiewende: Deutschlands Weg in die Zukunft” ist auf Youtube abrufbar, oder hier.

Licht- und Schattenseite der Energiewende

Energieminister Pegel (mi.) ist begeistert vom ReeVOLT!-E-Cabrio. Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer

Energieminister Pegel (mi.) ist begeistert vom ReeVOLT!-E-Cabrio. Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer

4. Energieforum Mecklenburg-Vorpommern zieht kritische Zwischenbilanz

Zum 1. August 2014 ist das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft getreten. Bis heute herrscht Uneinigkeit zwischen den Interessen von Europäischer Union, Bundesrat, Kommunen und Anlagenbetreibern. Grund genug, das 4. Energieforum Mecklenburg-Vorpommern am 25. Februar im Ludwig-Bölkow-Haus der IHK zu Schwerin dieser Thematik zu widmen.

„Primäres Ziel bleibt es, die erneuerbaren Energien auszubauen“, sagte WEMAG-Vorstandsmitglied Thomas Pätzold. Aber: die Fördergelder wurden gesenkt sowie die Errichtung von Windrädern, Solaranlagen und Anlagen mit anderen Technologien mit verbindlich festgelegten Ausbaukorridoren für jeden Energieträger begrenzt.

Zur Podiumsdiskussion begrüßte Moderator Thomas Pätzold Energieminister Christian Pegel, Rolf Christiansen, Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim und Vorsitzender des Regionalen Planungsverbandes Westmecklenburg, Klaus Reinders vom VKU-Landesverband Nord sowie Carlo Schmidt von der WIND-projekt Ingenieur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH.

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Mein Praktikum bei der WEMAG

Praktikant Lukas LangDer auf dem Bild, das bin ich. Ich bin Lukas, 14 Jahre alt und Schüler an der Niels Stensen Schule in Schwerin. Was mache ich? Ich absolviere ein Schülerpraktikum. Zwei Wochen hatte ich die Möglichkeit, hier beim in Schwerin ansässigen Energieversorger Einblick hinter die Kulissen zu bekommen. Ganz genau war ich  vom  15. bis zum 27. Februar 2015 in der  Marketing-Abteilung eingesetzt. Die  WEMAG war für mich kein unbekanntes Unternehmen, gut bekannt als der Energieversorger in der Region. Doch schon am ersten Tag war mir bewusst, dass bei der  WEMAG nicht nur Strom und Erdgas geliefert wird, sondern auch viele andere Dienste verrichtet werden, die von Außenstehenden oft nicht  wahrgenommen werden. Zum Beispiel die Marketing Abteilung: Diese Abteilung war für mich vom Aufgabenbereich sehr klar fixiert. Vor meinem Praktikum dachte ich an eine gesonderte Abteilung, die  Aufträge  aus  anderen Unternehmensbereichen erhält, aber nicht daran, dass die Themen so eng miteinander verzahnt sind.  Doch nach und nach nahm ich das große Netzwerk wahr, in dem alle  Mitarbeiter der WEMAG-Gruppe agieren und wusste mich darin zu bewegen.

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Adebar kann kommen – Storchennester in Nordwestmecklenburg gesäubert

Mit technischer Unterstützung der WEMAG hat der NABU wieder Storchennester im Raum Gadebusch gesäubert. Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer

Mit technischer Unterstützung der WEMAG hat der NABU wieder Storchennester im Raum Gadebusch gesäubert. Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer

NABU und WEMAG richten Storchennester im Raum Gadebusch wieder her

Der NABU hat mit technischer Unterstützung der WEMAG vier Storchennester im Umkreis von Gadebusch in Nordwestmecklenburg gesäubert und für die kommende Brutsaison hergerichtet. „Mit den Jahren hat sich in den Nestern eine Menge Unrat angesammelt“, berichtete Ulf Bähker vom NABU-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern. Auch dieses Mal musste der Storchenbetreuer Bindfäden und Plastikmüll aus den Nestern entfernen. Bei dieser Gelegenheit wurden auch verrottete Pflanzenteile und Zweige entsorgt. Unterstützung bekam der NABU bei der Aktion vom Energieversorger WEMAG, der einen Mitarbeiter und eine Hebebühne zur Verfügung stellte. „Die Zusammenarbeit mit der WEMAG ist unkompliziert und für uns eine Riesenhilfe“, erklärte Ulf Bähker. „Unsere Kooperation mit dem NABU ist über Jahre gewachsen, da zum Teil für die Nester ausgediente Strommasten verwendet werden. Falls dies nicht möglich ist, stellen wir auch an geeigneten Stellen Nisthilfen für die Störche und andere Vogelarten auf“, ergänzte der WEMAG-Vogelschutzbeauftragte, Jan Koppelmann.

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Erfolgreiche Messeteilnahme

Auf der 15. E-world energy & water in Essen war die e.dat GmbH wieder mit einem eigenen Stand präsent

Auf der 15. E-world energy & water in Essen war die e.dat GmbH wieder mit einem eigenen Stand präsent

Dienstleistungen der e.dat GmbH stark nachgefragt

Mit einer Rekordbeteiligung schloss in Essen die 15. E-world energy & water, Europas Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft. 640 Aussteller (2014: 620) – so viele wie nie zuvor – aus 25 Nationen präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen rund um Erzeugung, Effizienz, Handel, Transport, Speicherung, Smart Energy und grüne Technologien. Sie gaben den rund 24.000 Besuchern aus 80 Ländern Antworten auf aktuelle Themen der Energiebranche – von der Energiewende bis hin zu effizienten Lösungen für Verbraucher.

Wie schon in den Vorjahren präsentierte sich 2015 auch die e.dat GmbH, eine hundertprozentige Tochter der WEMAG, mit einem eigenen Stand auf dem Messegelände. „An den drei Messetagen haben wir insgesamt etwa 80 Gespräche geführt – rund 50 davon mit Vertretern von Stadtwerken und ganz konkreten Vorstellungen“, freut sich e.dat-Vertriebsleiter Volkmar Goetzke über die positive Resonanz. Schwerpunkte der Gespräche bildeten die Unterstützung der e.dat bei der Dokumentenprogrammierung im System, der Abrechnung und im Kundenservice sowie die Durchführung der Marktkommunikation. Auf großes Interesse stießen auch der Imagefilm und die neue e.dat-Broschüre. Ebenfalls erzeugten das eigenentwickelte Web-Portal sowie die Unterstützungsleistungen in der grafischen Netzdokumentation eine hohe Nachfrage. Nun gilt es, die zahlreichen Gespräche nachzuarbeiten und in Geschäft zu qualifizieren.

WEMAG spendet Kirchenbesuchern Wärme

WEMAG-Mitarbeiterin Katja Juhnke (2.v.l.) überreicht Pastor Christian Hasenpusch (li.), Diakonin Sonnhild von Rechenberg und Hans Hopkes, Leiter des Diakoniewerkes Kloster Dobbertin, 200 Sitzkissen für die Klosterkirche. Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer

WEMAG-Mitarbeiterin Katja Juhnke (2.v.l.) überreicht Pastor Christian Hasenpusch (li.), Diakonin Sonnhild von Rechenberg und Hans Hopkes, Leiter des Diakoniewerkes Kloster Dobbertin, 200 Sitzkissen für die Klosterkirche. Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer

Die Klosterkirche in Dobbertin ist nicht nur ein wichtiges Kulturdenkmal, sondern auch die einzige Kirche Mecklenburgs mit zwei Türmen. Regelmäßig finden hier Gottesdienste und Konzerte statt. „Leider kann der Innenraum nicht beheizt werden, was vor allem in der kalten Jahreszeit für die Besucher unangenehm ist. Deshalb haben wir uns an die WEMAG gewandt und um Hilfe gebeten“, sagte der Pastor der Kirchgemeinde Goldberg-Dobbertin, Christian Hasenpusch. Das kommunale Energieunternehmen erklärte sich spontan bereit und stellte 200 Sitzkissen zur Verfügung. „Unser Unternehmen liefert hauptsächlich Strom und Gas. Ab heute spenden wir den Kirchenbesuchern Wärme“, sagte WEMAG-Mitarbeiterin Katja Juhnke bei der Übergabe der Kissen.

Seit vielen Jahren engagiert sich der Energieversorger auch im sozialen Bereich und übergibt in der Vorweihnachtszeit den etwa 200 Kindereinrichtungen im Netzgebiet Holzspielzeug, das in der Region angefertigt wurde. So wurden in der Vergangenheit zum Beispiel Kaufmannsläden, Wippen und Laufräder sowie Tierdominospiele in der zum Diakoniewerk Kloster Dobbertin gehörenden Behindertenwerkstatt in Sternberg hergestellt. Durch diesen Auftrag hatten die Menschen mit Behinderung für mehrere Monate eine anspruchsvolle Tätigkeit.

Aus Karabag Elektroauto wird ReeVOLT!

ReeVOLT GmbH Geschäftsführer Raymond See (re.) und Sirri Karabag (li.) Foto: ReeVOLT! / Roman Rätzke

ReeVOLT GmbH Geschäftsführer Raymond See (re.) und Sirri Karabag (li.) Foto: ReeVOLT! / Roman Rätzke

3, 2, 1, Go

Nun ist es offiziell: Aus Karabag  Elektroauto wird die ReeVOLT! GmbH. Wir kennen ReeVOLT! als Marke der WEMAG für eingebaute Speicherlösungen und Elektromobilität. Seit dem 13. Februar 2015 agiert ReeVOLT! nun als eigenständiges Unternehmen. Nachdem der Ökostrom- und Gasversorger WEMAG im Mai 2014 einen Anteil von 70 Prozent an der Karabag Elektroauto GmbH übernommen hat, werden damit die Kompetenzen im Bereich Speicher- und E-Mobilität weiter gebündelt. „Mit der Bündelung der beiden ReeVOLT!-Geschäftsfelder in einem Unternehmen wächst jetzt auch wirtschaftlich das zusammen, was zusammen gehört“, so Raymond See, der die Marke ReeVOLT! für die WEMAG erfolgreich auf- und ausgebaut hat.

Gemeinsam treiben Karabag Elektroauto  und  WEMAG die Einbindung  der E-Auto-Akkus in die Hausstromversorgung voran. Besonders wichtig ist, regenerative Energie schnell und unkompliziert speichern zu können, da Sonne und Wind nicht auf Wunsch Energie produzieren.

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Gasverteilnetze als Batterien der Zukunft

Wie EE-Strom ins kommunale Gasnetz eingespeist wird. Garfik: Strom zu Gas

Wie EE-Strom ins kommunale Gasnetz eingespeist wird. Garfik: Strom zu Gas

Die Nutzung erneuerbarer Energien hat bisher einen Haken: Sie ist kaum steuerbar. Könnte in Zeiten geringer Abnahme beispielsweise viel Windenergie erzeugt werden, so bleibt heute wegen fehlender Speichermöglichkeit nur die Abschaltung bestimmter Produktionseinheiten. Ein Verbund von 13 Unternehmen der Thüga-Gruppe, darunter auch die WEMAG, bündelt deshalb sein Wissen und Kapital zur Erforschung von Strom-zu-Gas-Anlagen. Die Idee: Mittels Elektrolyse wird Wasser in seine chemischen Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Der Wasserstoff wird anschließend in die Gasverteilnetze eingespeist und auf diese Weise gespeichert. Es ist die bundesweit erste Anlage, die auf diese Weise arbeitet. Was einfach klingt, ist Gegenstand eines mehrere Millionen Euro teuren und auf mehrere Jahre angelegten Forschungsprojektes. Der jüngste Belastungstest, den die WEMAG gemeinsam mit dem den zwölf anderen Partnern der Thüga-Gruppe sowie dem European Institute for Energy Research und der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut durchführte, verlief viel versprechend: „Unsere Strom-zu-Gas-Anlage hat die Erwartungen beim Wirkungsgrad übertroffen“, berichtet Thomas Pätzold, Technischer Vorstand der WEMAG AG. In der Tat: Mit weit über 70 Prozent Wirkungsgrad von der Stromentnahme bis zur Gaseinspeisung kann sich das Ergebnis sehen lassen. Den kurz- und mittelfristigen Speicherbedarf bis 2050 könnten die Gasverteilnetze vollständige aufnehmen, bestätigt Thomas Pätzold und bezeichnet diese als „Batterien der Zukunft“. Auch in der Flexibilität erzielt die Anlage gute Werte und kann schnell auf veränderte Lastensituationen im Netz reagieren. Damit sind nicht nur die ersten Schritte auf dem Weg zur Markteinführung getan, sondern auch ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Energiewende.

Bau des neuen WEMAG-Verwaltungsgebäudes liegt im Zeitplan

Der Bau des Verwaltungsgebäudes geht voran. Fotos: WEMAG/Rudolph-Kramer

Der Bau des Verwaltungsgebäudes geht voran. Fotos: WEMAG/Rudolph-Kramer

Der Bau des neuen Verwaltungsgebäudes am Hauptsitz der WEMAG am Obotritenring in Schwerin geht planmäßig voran. Ende 2015 sollen in dem neuen Gebäude etwa 40 Büroarbeitsplätze übergeben werden. Um diesen ambitionierten Zeitplan zu halten, sind täglich neun bis zwölf Bauarbeiter vor Ort. „Die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Die Rohbauarbeiten auf der 2. Etage sind abgeschlossen, sodass wir in dieser Woche bereits mit dem Bau des 3. Obergeschosses begonnen haben“, berichtet der WEMAG-Projektverantwortliche des Verwaltungsgebäudes, Heiko Schröder. „Der milde Winter, aber auch die zuverlässige Arbeit der Schweriner Architekten Schneekloth & Partner sowie des Bauunternehmens S&M Bau GmbH machten es möglich, dass wir im vorgesehenen Zeitplan liegen und voraussichtlich zu Beginn des Monats April Richtfest feiern können.“ Mitte Februar soll bereits mit dem Innenausbau begonnen werden. Die Aufträge dafür sind ausgeschrieben.

Mit dem Bau des Verwaltungsgebäudes entstehen auch elf neue hoch qualifizierte Arbeitsplätze bei der WEMAG. Denn Teil des neuen Verwaltungsgebäudes wird eine Netzleitstelle, die es in der Zukunft möglich macht, dass der Netzservice des kommunalen Energieversorgers den Betrieb des Stromnetzes in Westmecklenburg, der Prignitz und Teilen Niedersachsens wieder selbst steuern kann. Für den Bau des neuen Gebäudes und die Einrichtung der Netzleitstelle investiert die WEMAG insgesamt 5,1 Mio. Euro. Am 3. November 2014 hatte die WEMAG im Beisein des Chefs der Staatskanzlei Dr. Christian Frenzel und des Schweriner Bau- und Wirtschaftsdezernenten Bernd Nottebaum den Grundstein für eine eigene Netzleitstelle in einem neuen Verwaltungsgebäude gelegt.

Premiere: Live-Übertragung aus dem WEMAG-Batteriespeicherkraftwerk

Jost Broichmann (li.) und Tobias Struck berichten live aus dem Batteriespeicherkraftwerk der WEMAG. Foto: WEMAG AG

Jost Broichmann (li.) und Tobias Struck berichten live aus dem Batteriespeicherkraftwerk der WEMAG. Foto: WEMAG AG

Premiere beim Stuttgarter EnergieSpeicherSymposium des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR): Live aus dem Schweriner Batteriespeicherkraftwerk berichtete Betreiber WEMAG von den ersten Monaten Betriebserfahrung. Projektleiter Tobias Struck und Jost Broichmann von der WEMAG stellten per Videokonferenz den 5 Megawatt Batteriespeicher vor und führten virtuell durch das turnhallengroße Gebäude. Über 100 Teilnehmer verfolgten die Videoübertragung und haben die Möglichkeit genutzt, im Anschluss Fragen an die Schweriner Experten zu stellen. „Wir freuen uns über das hohe Interesse unserer Teilnehmer, die besonders die Übertragungsqualität und die Interaktion mit den Referenten lobten,“ erklärte Sabine Winterfeld vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik, Stuttgart.

Europas derzeit größter kommerzieller Batteriespeicher stößt in der Fachwelt auf hohes Interesse. Bereits vor seiner Inbetriebnahme im September 2014 wurde die WEMAG auf zahlreiche Fachveranstaltungen und Kongresse eingeladen, um das Projekt vorzustellen. Blitzschnell gleicht der Lithium-Ionen-Speicher kurzfristige Schwankungen in der Frequenz des Stromnetzes aus, um so regenerativen Strom aus Wind und Sonne sicher in das bestehende Stromnetz zu integrieren. Im windreichen Norden und Nordosten der Bundesrepublik wird das immer wichtiger. Allein im Netzgebiet der WEMAG werden bereits mehr als 100 Prozent der verbrauchten Strommengen aus erneuerbaren Energien produziert. Der Batteriespeicher hilft dabei, die Energiewende erfolgreich umzusetzen und das nicht nur im Inland. Auch im internationalen Umfeld findet der WEMAG-Batteriespeicher viel Beachtung.

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Profis informieren Profis

Auf der 25. Fachschulung für Gebäudetechnik in Rostock präsentierten am BDEW-Gemeinschaftsstand Stefanie Werner und Dirk Lübcke (v.l.) die Leistungen der WEMAG Netz GmbH und der Elektrogemeinschaft m-peG. Foto: Landesinnungsverband

Auf der 25. Fachschulung für Gebäudetechnik in Rostock präsentierten am BDEW-Gemeinschaftsstand Stefanie Werner und Dirk Lübcke (v.l.) die Leistungen der WEMAG Netz GmbH und der Elektrogemeinschaft m-peG. Foto: Landesinnungsverband

Auf der 25. Fachschulung für Gebäudetechnik Ende Januar in der Stadthalle Rostock präsentierten am BDEW-Gemeinschaftsstand auch die WEMAG Netz GmbH und die Elektrogemeinschaft m-peG ihre Leistungen.

Neben zahlreichen Workshops gab es eine fachspezifische Schulungsveranstaltung für Netzbetreiber bei der unter anderem Michael Recht und Dirk Lübcke von der WEMAG Netz GmbH über die Spannungshaltung im Niederspannungsnetz durch regelbare Ortsnetztransformatoren, Längsreglern beziehungsweise die Technischen Anschlussbedingungen TAB NS Nord 2012, Anwendungsregeln und Netzintegration von Speichern referierten.

Etwa 3.300 Branchenvertreter und Gäste kamen zu der vom Landesinnungsverband der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke in Mecklenburg-Vorpommern organisierten Veranstaltung. Sie gilt als landesweit einziger Branchentreff der Elektrofachleute. Schwerpunktthemen waren Trends und technische Entwicklungen, insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Das Informationsspektrum reichte von Energiespartechnik, Sicherheitstechnik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Klima- und Kältetechnik, Lichttechnik bis zur Kommunikationstechnik. Höhepunkt war die erstmalige Präsentation des 100 Quadratmeter großen „E-Hauses“ in Mecklenburg-Vorpommern.